Mit 22 Zeichen ist die Thora, die originale Bibel, gezeichnet. Sie sind Zahl, Buchstabe und Bild

  in einem, sie enthalten die 12 Monate und Organe des Menschen, die 7 Tore, durch die er

  mit der Welt in Verbindung steht , sowie die 7 Schöpfungstage; dazu die drei Mütter, die das

  Wort Ascham bilden=Schuld. Es ist eine faszinierende und unerschöpfliche Anschauung

  der Schöpfung:  "Gott schaut in die Thora und macht nach ihr die Welt".

  Der evangelische hohenlohische Maler Dieter Franck hörte den jüdischen Professor Friedrich

  Weinreb aus der Biblischen Überlieferung erzählen und schuf die 22 Aquarelle. Siebdrucke

  davon hängen  in der Kath. Kirche zu Affalterbach. Sie sind erschienen im Thauros-Verlag

  Weiler im Allgäu  Hier abgebildet sind Fotos der Affalterbacher Bilder mit kurzen deutenden

  Hinweisen. Die ganze Serie oder auch einzelne Bider sind noch zu haben. Fragen Sie den Pfr.

  Das umfangreiche Werk Weinrebs mit Büchern und Tonträgern wird jetzt betreut von der

  Friedrich Weinreb Stiftung Zürich. Klicken Sie einfach auf Friedrich Weinreb.






  ALEPH  1 = Echad, ein stummer Konsonant, der für sich gar nicht hörbar wird,

  gewissermaßen gerade mal der Ansatz zum Sprechen. Hier bricht die Urkraft

  von urher aus dem ewigen Urlicht hervor m Zeichen des Stierkopfes.

  Die Eins ist nicht einfach Anfang eines Zahlenstranges. In ihr steckt alles drin,

  was sich dann entfaltet.

  Echad ist auch  Name Gottes = Der Eine. Auch der Mensch ist ursprünglich Einer

  im Bilde Adams., dann wieder in Henoch, Melchisedek, Maria, Jesus. Weil der

  Mensch als Adam sich nicht zum Lieben und Gönnen durchringt, sondern in puren

  Egozentrismus verfällt, bleibt Gott nichts anderes übrig, als ihn zu teilen in

  männlich-weiblich, Feuer und Wasser, gut und böse. So geht die Welt dann weiter

  im Bild der 2, dem Beth.

  


  BETH oder BEITH= 2 = Haus, ein Konsonant, der wie ein Pfropfen knallt. Mit ihm

  fängt die Thora, die Bibel an. Das Haus der Welt hat Innen und Außen, Feuer und

  Wasser, Oben und Unten, Mann und Frau, Gut und Böse... und  zwei Bäume:

  Baum des Lebens und Erlebens einerseits, des Wissens und Beweisens ander-

  erseits. Gott schaut in die Thora und macht die Welt.





   GIMEL ist das Kamel, das durchs Nadelöhr kommt, denn es kennt den Weg und

   es kennt das Tor zur Kommenden Welt.(Deren Tor ist die Hundert)  Wer bis 3

   zählen kann, findet mmer einen Weg aus den Gegensätzen, die den Pharao

   nicht schlafen lassen. Gimel als Gomel ist auch die Abnabelung. Da versiegt

  die himmlische Muttermilch und der Säugling lebt künftig von der Frucht der Erde.




   DALETH ist die Tür und umgekehrt als Tholed die Geburt. Hier findest du den

  Lebensbaum in deinem eigenen Brunnen. Als Zahl 4 . Im Kopf das

  rechte Ohr.






    
       HE  5, Fenster, Öffnung, die Quintessenz. Als Monat der Erste: Nissan im

   Zeichen des Lammes (Widder). Von den 12 "Organen" die rechte Hand.





    WAW 6, der Haken, die Verbindung, auch das Wörtchen "und". Die 6 Schöpfungs-

   tage bilden die Klammer, den Haken zu den früheren Welten. Wir leben im 7.

  Schöpfungstag. Der dauert, bis der achte im Zeichen der Auferstehung anbricht.






  SAJIN 7 Das Schwert. Es ist das Schwert, das Jesus bringt: die Entscheidung

  am Sinai. Hier offenbart sich Gottes Wort dem Menschen als Moses und stellt

  dich vor die Wahl: nimmst du dieses Wort  aus der Wolke als Richtschnur dei-

  nes Lebens - oder setzt du auf den Goldenen Ring, den geschlossenen Kreis,

  in dem alles stimmt und Ursache und Wirkung einander im tödlichen Reigen

  ablösen. Das "Goldene Kalb" ist zunächst mal der Goldene Kreis.




  CHETH die Zahl 8. Hier brechen die Gräber auf zu einer Neuen Welt. Wie hinter

  einem dornröschenhaften Zaun haben wir in der vergänglichen Welt gedöst.

  Jetzt werden wir aufgeweckt. Was wir mit Jünger übersetzen, sind wörtlich die

  Aufgeweckten. ((Übrigens hat die Mythologie des dritten Reiches bei allem

  tödlichen Antisemitismus mehr Bilder aus dem Urgrund gesogen als Humanis-

  mus und verflachtes Christentum sich auch nur ahnen lassen. Die 88 z.B wurde

  doch zum Zeichen für "Deutschland erwache"))




  TETH 9, der Mutterschoß, die Gebärmutter, in deren Dunkel das neue Leben

  heranwächst. Es ist auch die Barmherzigkeit. Der "Erstgeborene" ist ein Durch-

  brecher des Mutterschoßes oder ein Aufbruch des Erbarmens. So nennt Jesus

  seinen Simon: Peter rechem.




  JOD 10 Die ausgestreckte Hand. Sechster Monat im Zeichen Jungfrau. Wir sehen

  die Jungfrau mit dem Kind. Wir shen das Schofar, das Horn des Lammes. Dahin-

durch werden die 13 Töne geblasen, die die Gottesnamen Ahawa=Liebe und Echad

  =Einheit bilden. Und dann entsteht die Welt wie ein Blütentraum. Jod ist der Kleinste

  aller Biblischen Zeichen, aber alle anderen fangen mit ihm an und hängen geradezu

  an ihm. J ist auch ein Gottesname und heißt ER.




  Nun geht es in der Zehnerreihe weiter. Hatten wir bisher die fundamentale Welt,

  den Boden, auf dem wir stehen, den Grund aus dem wir leben, beginnt nun die

  Welt die uns so wichtig ist, die des Handelns. Wir bringen uns doch schiier gar

  um, um immer was zu tun zu haben. Und wir bringen uns erst recht um, wenn

  wir nichts machen können.  KAF oder CHAF ist die zupackende Hand. Sie greift

  schier nach den Sternen  - und nach dem Feigenbaum. Die 20 steht für den Mitt-

  woch, das Quecksilber und die Feige der Vielwisserei, der Benutzung des

  Wissens. Die fatale Frucht de Paradieses ist die Feige. Unter deren Blättern sucht

  man doch auch seine Blößen zu verstecken.




  LAMED 30 L Der Ochsenstachel treibt die Welt an. Hier im Monat Tischri im Zeichen

  Waage, dem 7. in der Monatszählung, ist der Jahreswechsel = Rosch haschanah,

  der Große  Versöhnungstag und das Laubhüttenfest.




  MEM 40 M. Es ist eine der Mütter und entspricht der Zeit und dm Wasser. Mit seiner

  körperlichen Existenz ist der Mensch unter Wasser, zeitverhaftet. Mit seinem Haupt,

  seiner Hauptsache, kanner darüber hinausschauen, mit der Stirne die Sterne berühren.

  Jesus ruft Zadikim, "Menschenfischer", die uns rausfischen aus der Zeit und uns an

  unseren Ursprung im Himmel erinnern.




  NUN 50 N . Nach den 7x7 kommt das 50. Tor, der Mensch der es durchschreitet, wird

  zum Salomo, zum Vollkommenen, der die Welt im Innersten versteht.




  SAMECH 60 ß. Der Weihnachtsmonat im Zeichen Schütze. Biblisch ist esder Bogen mit

  der Sehne, auch der Sehnsucht. Hier ist Chanukah, die Erneuerung. "Die Erneuerung des

  Menschen in der Geburt des Erlösers" ist der früheste Name für das Weihnachtsfest.




  AYIN 70 ,fast so lautlos wie das Aleph. Monat Steinbock. Ayin ist Auge und gleichzeitig Brun

  nen. Es ist auch Das Viele gegenüber dem Einen im Aleph. Dein Auge entscheidet, ob

  du die Einheit im Vielerlei erkennst. Hier ist auch die Arche, eine Pyramide in den Fluten.




  Peh 80 P, der Mund, auch jede Öffnung. Wenndas Leben hoch kommt, währt es 80,

  soll sagen es wird ganz offen. Wie Jesus am Kreuz sagt: Mein Gott, mein Gott, zu was

  öffnest du mich.




  ZADE 90  Fischer.  Hier im 11. Monat, den wir Wassermann nennen, werden die

  "Menschenfischer" berufen, die Zadikim, die die Menschen herausziehen aus

  dem Strömen der Zeit und der Überflutung durch das Vielerlei. Das Wasser der

  Zeit wird gesammelt, die Krüge sind voll, das "Trockene" des 3. Schöpfungstages

  erscheint, die Erde  wird fruchtbar. 2007 beginnt der Monat Wassermann am20.Januar.





  KOF 100 K oder Q. Hier beginnt die Neue Welt, die Kommende, die man nicht machen

  kann. Abraham sitzt im offenen Zelt, alles kommt zu ihm, auch Gott.

  Kof ist das Nadelöhr. Das Kamel, das vom Wege weiß, kommt auch durch das Nadel-

  öhr der kommenden Welt. Der Reiche, soll sagen: der alles aufs Erreichen setzt, nicht.

  Er wird auch zu einem Kof, das heißt aber dann "Affe". Der kann doch nicht anders als

  immer was tun und nachzuahmen.




  RESCH 200 R. Hier bkommt der Mensch sein Gesicht, die Stirnlinie. Da wartet aber

  auch das Kreuz auf ihn, am Freitag im Zeichen Venus.




  SCHIN und SSIN 300 sch oder ß, eine schwerwiegende Alternative. Schiboleth bzw. SSibo-

  leth ist das Erkennungsmerkmal im Bruderkamof zwischen Benjamin und den übrigen

  Stämmen, das über Tod und Leben entscheidet. Ob ich kebes oder kebesch als Stamm des

  Wortes kibs(ch)ua in Gen 1 lese, entscheidet darüber, ob ich die Ausbeutung und Vernich-

  tung der Welt (das "Untertan-machen") als Gottes Auftag ansehe, oder aber die Weisung,

  mit ihr umzugehen, wie das Lamm mit dem Lamme. Die originale Thora läßt rein gramati-

  kalisch beides zu. Die Masoreten, die "Schriftgelehrten", die dem Menschen und Leser die

  gottgewollte Freiheit nicht gönnen, haben sich durch die Bank für Sch und damit gegen das

  Lamm entschieden. Was Wunder, daß Jesus, das "Gotteslamm", sie absolut nicht mag.

  Im Zeichen des Lammes geschieht doch der Exodus, der Auszug aus der Welt der Ängste

  und Zwänge, dem Mizraim der Fremdbestimmung. In der Wüste gibt das Lamm das Brot

  vom Himmel. Und am Ende in der Offenbarung ist das Lamm auf dem Thron. Und nur

  das Lamm kann die Lebensbücher lesen. Und es liest sie gut, gewissermaßen in Kor-

  rektur.

  Der Buchstabe Sch als solcher ist natürlich unschuldig. Er steht dem inneren Menschen

  an Stirn und Haustür und weist auf Gott unter dem Namen Schadai hin. Diesen Namen

  geben die Schriftgelehrten mit "Allmächtiger" wieder. Dabei hat Gott doch auf all seine All-

  macht, Größe und Ehre verzichtet, um die Welt und den Menschen zu schaffen. (El) Schadai

  ist "Er der spricht:es ist genug". der dem Meere seine Grenzen setzt.




   THAW 400 Th  In der Hieroglyphe wird es deutlicher: Thaw ist das Liegende Kreuz, das seiner

  Aufrichtung harrt. Hier endet unsere Welt - die Jahre der Knechtschaft währen deshalb 400.

  Danach kommt mit 5oo eine ganz neue Spiralwindung. Der Lebensbaum mißt 500, auch der

  salomonische,der vollkommene Tempel. Noach ist 500, wenn er in die Arche steigt, in die

  Welt des Wortes, die ihn über die Fluten und den Untergang trägt. Im Zeichen der 400, das

  dem Sabath entspricht, dem Saturn und dem Mund des Menschen, trägt der innere Hohe

  priester am Saum seines Gewandes die Glöckchen und die Granatäpfel, die seine Schritte

  ins Heiligste vom Heiligen, ins Zentrum des Lebens, des Leibestempels begleiten. Hier ist

  die Thora komplett, der "Same" Gottes. Und hier endet der Kreuzweg dieser Zeit. Thaw ist

  "das Zeichen". Zeichen schlechthin aber vor allem auch Kreuzzeichen.